FAQ - häufig gestellte Fragen und AntwortenCa. 5-7 Stunden
Antibiose für die ersten Tage. Bei sehr großen Eingriffen können 1-2 Blutkonserven benötigt werden. Krankenhausaufenthalt. Die unmittelbare Nachsorge ist wegen der Platzierung der Wunden relativ unbequem. Man soll in den meisten Fällen nicht bettlägerig bleiben sondern sich schnell wieder bewegen.
Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkulierte Risiken eingestuft werden.
Nach jeder Operation können Nachblutungen entstehen. Deshalb kann für die ersten 7-10 Tage eine Drainage von Nöten sein. Bei kräftiger Nachblutung muss die Wunde wieder geöffnet werden. Dieses Risiko wird durch Einnahme von Schmerztabletten wie z.B. Aspirin und Vitamin E erhöht. Diese sollten möglichst ab zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff vermieden werden.
Trotz sterilen Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Prophylaktisch wird eine antibiotische Behandlung eingesetzt.
Da die Narben in ständiger Bewegung sind, werden die Narben ständig von Zerr- und Schwerkräften beeinflusst. Deshalb können in den meisten Fällen verbreitete Narben erwartet werden.
Die wichtigen Nerven liegen an den Oberschenkeln in tieferen Schichten wo nicht operiert wird. Deshalb sollten Nervschäden nicht erst entstehen. Oberflächliche Gefühlsnerven werden jedoch durchtrennt wobei vorübergehender Gefühlsausfall normal ist. In einzelnen Fällen ist ein permanenter Ausfall jedoch möglich.
Bewegen Sie ihre Beine regelmäßig, damit der Blutrückstrom aus den Beinen gefördert wird. Jedoch vermeiden Sie beim Aufstehen und Gehen jeglichen Zug auf die Nähte, damit die Wundheilung nicht beeinträchtigt wird. Gehen und Stehen ist nach Beendigung der Bettruhe gegenüber dem Sitzen vorzuziehen.
Nach dem Eingriff muss für ca. 6-8 Wochen eine Kompressionshose getragen werden. Duschen bzw. Baden sollten Sie solange nicht wie die Wundfäden nicht entfernt sind, da es sonst zu einer Entzündung kommen kann. Sport sowie Sonneneinstrahlung sollten die ersten Wochen vermieden werden. Durch die Sonneneinstrahlung kann sich der Rückgang der Schwellung verzögern und es kann zu einer bleibenden Bräunung der Hautnarben kommen.
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