Nahtlose Bräune - Sonnenlichtdurchlässige Textilien

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Tan-Tthru im Test Bräune mit Nähten
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Bräune zum anfassen
Tan-Thru im Geschäft Tester mit Lippenfplegeprodukten
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Lippenpflegeprodukte Lipstick Probandin
Dr. Alamouti im Studio
TV-Fernsehbericht über nahtlose Bräune durch sonnendurchlässige Textilien

Dauer: 6:23 min
Größe: 13,0 MB
Format: wmv
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Nahtlose Bräune durch sonnendurchlässige Textilien

Die nahtlose Bräune, ich weiß ja nicht ob Sie ihnen wichtig ist, aber jetzt soll es angeblich eine Bademode geben, die trotz Bekleidung die Haut auch an den bedeckten Stellen bräunt, und gleichzeitig schützt. Streifenfrei Bräune also auch für FKK und Solariumgegner, dass hört sich ja toll an, aber wir wollten wissen, ob und wie das funktioniert, und ob noch ein Hautarzt dazu Stellung nehmen wird, erst einmal, unser Praxistest.

Sommer, Sonne, was will man noch mehr? Natürlich nahtlos braun werden. Mit einem normalen Badeanzug oder Bikini unvorstellbar doch jetzt gibt es vielleicht eine Lösung für das Problem, mit diesem Badeanzug soll man angeblich nahtlos braun werden. Der besondere Stoff soll es möglich machen.
Conny: „Also ich finde es ist überhaupt kein Unterschied zu einem herkömmlichen, normalen Badeanzug, ich fühle mich da ganz toll drin.“

Eigenschaften der sonnendurchlässigen Textilien

Doch bevor es mit dem Bräunen richtig losgehen kann, heißt es, eincremen. Die Haut unter dem Badeanzug muss angeblich nicht extra geschützt werden, denn der Stoff enthält einen Lichtschutzfaktor zwischen 5 und 10, abhängig von Hauttyp und Tageszeit. während Conny die Sonne genießt, schauen wir in einem Sportgeschäft vorbei, Tan-Through heißt dieses neue Material, die Nachfrage ist groß, und auch die Auswahl, es gibt Bikinis, Badeanzüge und sogar Badehosen für die Männer, das wohl wichtigste Merkmal dieser Bademode, grelle Farben, wilde Muster, aber es gibt’s noch weitere Merkmale und Unterschiede zu der herkömmlichen Bademode

Angestellte: „Die Tan-Through Bademoden sind aus einem wesentlich dünneren Stoff, wenn man den Stoff in die hand nimmt, und ihn dehnt, sieht man das dass Gewebe wabenförmig aufgebaut ist, und das die Lichtstrahlen dadurch kommen, und er besteht aus 68% Nylon, und aus 32% Elasthan, herkömmliche Badeanzüge sind aus 80% Nylon und 20% Elasthan.“

Was Natürlich nicht fehlen darf und jeden interessiert; der Preis laut Verkäuferin: „Die Solarbadebekleidung liegt preislich wie die normale Badebekleidung, es ist preislich vielleicht mal ein unterschied von fünf bis sechs Euro vorhanden.“
Wieder zurück im Freibad. Conny hat in ihrem Badeanzug das Interesse der anderen Damen geweckt, skeptisch beäugen sie , beschauen und befühlen sie, ob es mit der nahtlosen bräune, wirklich klappt, nach ein paar stunden Sonne, scheint der Badeanzug wirklich zu funktionieren, auch beim genauen hinschauen sieht man keine Ränder, die Haut um den Badeanzug ist rundherum gebräunt, glauben konnte es am anfangs kaum einer.

„Ich muss zugeben, das ich zuerst skeptisch war“, so Conny, „aber ich muss sagen, ich merke keinen Unterschied, es sind keine Ränder vorhanden. Was ich sonst eigentlich immer schnell hatte.“ Zum Abschluss wollten wir dann wissen, ob der Stoff auch im Wasser gut sitzt, und hier der härtetest. Das Ergebnis: der Badeanzug sitzt perfekt. Jetzt dürfte der nahtlosen Bräune nichts mehr im Wege stehen.

Im Studio ist Hautarzt Darius Alamouti

Die Testperson war begeistert, sind Sie es auch?

Dr. Darius Alamouti: „Ich muss leider sagen, nein. Denn auch wenn sich die Hautärzte in den letzten Jahren zurückhalten, und nicht mehr viel erzählen von Hautkrebs ist das natürlich eine gute Nachricht, schwarzer Hautkrebs ist weniger geworden, weil die Leute mehr aufpassen, jetzt soll die letzte Bastion, unsere Anziehsachen fallen, und durchlässiger werden, dann hätten wir das Problem in ein paar Jahren schon wieder, und müssten wieder alle Leute warnen.“

Ja die Kleidung soll ja auch schützen!

Dr. Alamouti: „Sie müssen das so sehen, die ganz normalen Sachen haben einen Lichtschutzfaktor von in etwa 30. Jetzt bieten die ein Produkt an, das wabenförmig wie die Dame bereits sagte, gewoben ist dass es nur einen Lichtschutzfaktor von sechs bis acht hat. Das heißt durchlässig. Das heißt die Sonnenstrahlen, das Ozonloch und all die Sachen die nicht auf unserer haut kommen sollen, kommen jetzt genau dahin, wo sie gar nichts zu suchen haben, das heißt wir haben jetzt schon so viele Sportler, die bedingt durch viele Freizeitaktivitäten, im Kopfbereich, oder Unterarm bzw. Wadenbereich Probleme haben, und jetzt soll auch noch der Genitalbereich mit angegriffen werden, das kann nicht gut gehen.“

Also auf der einen Seite, war die Nachricht: tatsächlich, das funktioniert! Auf der anderen Seite funktioniert das leider, weil der letzte Schutz dann auch noch fällt?

Dr. Alamouti: „Denn wir dürfen nicht vergessen, wir haben heutzutage ein ganz extremes Ozonloch, das wird immer größer, und wenn nun auch unsere komplette Mode, Sportmode und Freizeitmode in diese Richtung weitergehen würde, haben wir schon bald ein sehr großes Problem, wie in Australien.“

Jetzt werden wir diese mode allerdings nicht verhindern können, nun können sie jedoch mit Sicherheit sagen, für wen da absolut nicht geeignet ist.

Dr. Alamouti: „Wenn Leute, die sowieso schon ein sehr extremes Freizeitverhalten haben, mehrmals Solarien oder Mallorca besuchen, immer Knackebraun aussehen, die Sportler die permanent draußen sind, die Herren mit Kurzhaarfrisur, ohne Schutz auf dem kopf, wenn die alle nun noch so eine mode tragen, prost Mahlzeit, wir sehen uns schon bald wieder.“

Es gibt allerdings auch Kleidung für Kinder

Die sieht allerdings eher aus wie ein Surfanzug, die sollen in der sonne auch wirken, allerdings anders.

Dr. Alamouti: „Genau, diese hervorragende Idee kommt aus Australien, die sind noch viel extremer gewoben, mit einem Lichtschutzfaktor von Pi mal Daumen 60, und die Anzüge gehen über den Ellbogen und Kniebereich, soweit runter und bieten richtig Schutz.“

Das heißt, die haben dann keine nahtlose bräune

Dr. Alamouti: „Aber die habend dann später auch keinen Kontakt mit dem Arzt.“

Wunderbar, danke ihnen für das interview, danke das Sie im Studio waren.

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Privatpraxis Dr. med. Darius Alamouti