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Patienteninfo zur Aufklärung bei Formveränderungen der Nase (Nasenkorrekturen, Nasenoperation)

Bei einer Nasenkorrektur werden die unteren knorpeligen Nasen- und die oberen knöchernen Nasenanteile verändert . Eine Korrektur der Nasenscheidewand ist ebenfalls auch erforderlich. Da die Nasenhaut flexibel ist, passt sie sich dem neuen Knochen-Knorpel-Gerüst vollständig an.

Die Nase besteht aus einem knöchernen und knorpeligen Stützgerüst, das von einem Hautmantel bedeckt und mit Schleimhaut ausgekleidet ist. Die meisten Eingriffe haben das Ziel, die Nase in einer oder allen Dimensionen zu verkleinern. Das geschieht durch Abtragung von Anteilen des knorpeligen und knöchernen Nasengerüstes. Die elastische äußere Haut passt sich der neuen Form in etwa 10 bis 14 Tagen an. Bei sehr großen Nasen kann die Schrumpfung der Haut auch etwas länger dauern.

Die Operation kann zu erheblichen Schwellungen und Verfärbungen führen, die meistens innerhalb von 2 Wochen abklingen. Schwellungen und Verdickungen gehören zu den häufigsten Erscheinungen, die nach der Operation noch behandlungsbedürftig sind. Besonders betroffen ist hierbei der Bereich der Nasenspitze, gerade bei dicker Haut. Andererseits können bei dünner Haut äußerlich sichtbare Asymetrien, oder Unebenheiten entstehen.
Besonders bei Patienten, die zu Durchblutungsstörungen neigen, kann die Haut des Nasenrückens oder der Nasenspitze nach der Operation - meistens vorübergehend - eine rötliche oder bläuliche Verfärbung zeigen.

Besondere Schwierigkeiten bereiten Schiefnasen, weil sie die Tendenz haben, nach der Begradigung in ihre alte Position zurückzukehren. Häufig muss deshalb die Nasenscheidewand mitkorrigiert werden, auch um nach der Operation eine einwandfreie Nasenatmung zu gewährleisten.

Ungleiche Nasenlöcher werden nach der Operation manchmal nicht absolut symetrisch sein, ebenso wie der gesamte Mensch nicht spiegelbildlich aus zwei gleichen Hälften besteht! Bei einer Sattelnase verwendet man zum Aufbau Knorpel aus der Nasenscheidewand, der Ohrmuschel oder der Rippe, oder im Einzelfall greift man auf Fremdknorpel zurück. Während in fast allen Fällen die Implantate formgerecht einheilen, können sie in Einzelfällen abgebaut oder abgestoßen werden.

Sehr selten kommt es nach Nasenoperationen zu Blutungen oder Infektionen.

Die Nasenkorrektur gehört zu den schwierigsten ästhetischen Operationen und setzt eine große Erfahrung des Chirurgen voraus. Eine leichte Nasenoperation im eigentlichen Sinne gibt es nicht! Viele Eingriffe an der Nase stellen den Operateur vor außerordentliche Schwierigkeiten, die oft vom Patienten nicht richtig einzuschätzen sind. Das Operationsergebnis wird erst durch eine sorgfältige Nachbehandlung gesichert.

Nach weltweiten Statistiken bei erfahrenen Nasenoperateuren (mindestens 2000 Eingriffe!) liegt die Nachkorrekturrate bei etwa 8%. Selbstverständlich entstehen unseren Patienten bei einer Korrektur nach eigener Voroperation keine Kosten.

Der Eingriff wird in Vollnarkose durch einen Facharzt für Anästhesie vorgenommen.
Ein stationärer Aufenthalt ist nicht zwingend erforderlich, allerdings sollten Sie 1 bis 2 Nächte - bis zur Entfernung der Nasentamponade - in der Region bleiben. Der Gips wird 8 bis 10 Tage nach der Operation entfernt.

Für weitere Fragen zur Nasenoperation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Privatpraxis Dr. med. Darius Alamouti