Lexikon

Botulinum Toxin A

Die, seit 1966, von dem kanadischem Ehepaar eingeführte Behandlung der Mimikfalten gewinnt zunehmend in den letzten Jahren an Popularität. Durch eine zeitlichbegrenzte Lähmung von bestimmten Muskeln können Mimikfalten reversibel ausgeschaltet werden. Dieses therapeutische Vorgehen ist in Deutschland seit 1993 für die Anwendung von Augen- und Halsmuskelkrampf zugelassen. Das Botulinum Toxin A ist ein bakterielles Produkt. Das Nervengift blockiert im peripheren Nerv ankommende Impulse zum Muskel und hemmt seine Aktivität.

Effekt

nach 48-72 Stunden; Maximum nach 1-2 Wochen

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Dauer

4-6 Monate
Es gibt keinen Anhalt für permanente degenerative oder atrophische Veränderungen, trotz multipler Injektionen über einen längeren Zeitraum.

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Vor dem Eingriff

Aufklärung über Nebenwirkungen (Hängen der Augenbrauen und des Oberlids, Einblutungen an den Einstichstellen, Druckgefühl im Stirnbereich, Doppeltsehen. Die Nebenwirkungen sind vorübergehender Natur, d.h. Tage bis mehrere Wochen anhaltend.

Den Patienten bitten, die zu behandelnden Muskeln zu aktivieren um das optimale Injektionsgebiet zu lokalisieren. Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, gleichzeitiger Einsatz von Lokalanästhetika oder Aminoglykosid-Antibiotika, Neuromuskuläre Erkrankungen.

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Technik

Es reicht eine oberflächliche Injektion mit einer sehr dünnen Nadel; 2-10 Einstiche sind von Nöten

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Injektionsmengen

  • Botox®: 2-5 U pro Injektionsstelle
  • Dysport®: 10 U pro Stelle

Maximaldosis

  • Botox®: 100 U
  • Dysport®: 230U
weitere Informationen in den FAQWie hoch sind die Kosten einer Behandlung mit Botulinum Toxin A?

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© Dr. med. Darius Alamouti
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