Lexikon

Hydrochinon Peeling

Im Zusammenhang mit Hyperpigmentationen (unregelmäßige, dunkle Pigmentierung der Haut wie Chloasma, Melasma...) ist der Einsatz von Hydrochinon in Konzentrationen von drei bis fünf Prozent in Cremes oder Salben als Bleichmittel geläufig. In Deutschland ist die nachstehende Rezeptur geläufig und auch seit kurzem Zugelassen.

Rezeptur
Hydrochinon 5,0
Tretinoin 0,05 - 0,1
Hydrocortison 0,5
Ungt. emulsific. ad 100,0

Diese Salbe wird zur symptomatischen Behandlung umschriebener Hyperpigmentierungen eingesetzt. Obwohl angesichts möglicher örtlicher unerwünschter Wirkungen im Sinne einer überschießenden Depigmentierung (Hautbleichung) Anlass zu Bedenken gegenüber dem Einsatz Hydrochinon-haltiger Mittel gegeben ist, werden sie doch als Mittel der Wahl im Zusammenhang mit der örtlichen medikamentösen Therapie angesehen, wobei dem angeführten Kombinationspräparat der Vorzug gegenüber Monopräparaten mit Hydrochinon gegeben wird.

Indikationen sind gleichermaßen erworbene Hyperpigmentierungen wie Melasmen und angeborene Hyperpigmentierungen wie Epheliden (Sommersproßen). Therapeutische Alternativen bestehen insbesondere in der Licht- und Lasertherapie.

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© Dr. med. Darius Alamouti
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